Toi Toi – Alles auf – Neu?

Ich habe dieses Jahr wirklich eine Menge getan, was gemäß diverser ernährungswissenschaftlicher Studien nicht ganz optimal für mich sein dürfte. Zwischen all den Maßnahmen, Einschränkungen und einem Zuviel an Zeit… Da genoss ich mein Sein in – bis dato – nicht erahnten Dimensionen. Alles um mich herum redet von einer Anzahl der C.-Toten? Na dann genieße ich das Leben doch umso mehr und esse und trinke, als gäbe es kein Morgen.

Bewegung? Wird überbewertet. Alles in Allem fühle ich mich so weiblich wie nie zuvor, hoffe aber darauf, dass Zeiten der Weniger-Völlerei folgen werden – Irgendwann.

Um nicht ganz so unfrisch aus dem aktuellen Jahr zu gehen, habe ich mir soeben eine Zauberpflegemaske ins Gesicht geschmiert. Und Tadaaaaaa… Ich fühle mich (quasi) wie Neu.

Gibt es auch eine Zauberpflegemaske für den Jahreswechsel? Wie schaffe ich es, das aktuelle Jahr abzuhaken und in einen Neustart zu springen? Habe gestern übrigens gelernt, dass die Dänen es genau so machen: Sie springen in der Neujahrsnacht, um Punkt 0:00 Uhr, von einem Stuhl aus ins Neue Jahr. Das soll Glück bringen.

Die Italiener tragen Sylvester rote Unterwäsche. Auch sehr sympathisch, wie ich finde. Wer in Italien knallrot „drunter“ trägt, wird im folgenden Jahr mit Glück und Liebe beschert. Nachvollziehbar, wie ich finde. Das werde ich testen.

Heute erwischte ich mich bei einem neuen Aberglauben. Selbstverständlich führen große Feiertage auch dazu, dass man Vergangenes Revue passieren lässt. Ich kam somit auf den Gedanken wo (und mit wem) ich, genau vor einem Jahr, Sylvester verbrachte. Und wenn ich heute daran denke, fühlt es sich an wie ein anderes Leben. Unendlich weit entfernt.

Ein Gedanke folgte dem Anderen.

Weiter dachte ich darüber nach wie unfassbar unerwartet und außergewöhnlich dieses Jahr sich letztlich gestaltete. Und, ob das nun nachvollziehbar ist oder nicht, ich überlegte was letztes Sylvester anders war als sonst? Und ihr glaubt es nicht, ich kam auf das Bleigießen. Das wurde letztes Jahr ausgelassen. Kein Wunder also, dass 2020 vollkommen anders war, als sonst.

Mea culpa.

Entsprechend rannte ich, mit meiner Maske bewaffnet, von Laden zu Laden, um Bleigießmaterial für den Silvesterabend zu besorgen. In jedem Geschäft erhielt ich die, den hektischen und außergewöhnlichen Umständen entsprechend, distanziert-höfliche Nachricht, dass dies bereits ausverkauft sei. Erst beim 6. Anlauf hatte ich Glück, Dank DeM.

Frisch wie nie (Zauberpflegemaske, siehe oben) bin ich nun stolze Besitzerin zweier Packungen Bleigießmaterial. Also kann 2021 nur gut werden.

Heutzutage handelt es sich jedoch um Zinngießmaterial. Warum Zinn besser ist als Blei muss ich noch recherchieren. Jedoch bin ich nun sehr zuversichtlich: 2021 wird gewiss immer noch anders sein als die Jahre zuvor (Dank Zinn), aber es wird auch besser (Dank Gießen).

Was beim Zinngießen herauskam werde ich natürlich erzählen! Und wie es sich anfühlte, knallrot „drunter“ vom Stuhl zu springen, ebenso.

Guten Rutsch (oder Sprung) ins Neue Jahr. Und denkt dran: Neu ist nicht immer alles, aber am Ende wird immer Alles gut.

Eure Michaela

PS. Wenn wir nächstes Jahr stolpern, dann bitte weil wir betrunken sind. PROST!

5 Kommentare

  1. Liebe Michaela,
    danke für deinen Beitrag, du hast mir während des gesamten Lesens ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert…. 🤗
    Möge das neue Jahr kommen und egal, was es diesmal im Gepäck hat: gemeinsam wuppen wir das!!!! 👭
    Herzliche Grüße Bea 😘

    Gefällt 1 Person

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